Unternehmenssanierung

Nicht nur aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise können finanzielle Turbulenzen im Unternehmen auftreten auch persönliche Umstände können das Unternehmen schwer belasten und zu Liquiditätsproblemen führen. Das LEXACTA Team unterstützt Sie bei der Neuausrichtung Ihres Unternehmens, ob in Form von außergerichtlichen Verhandlungen mit den Gläubigern oder bei der Durchführung eines Insolvenzverfahrens.

In unserem ersten kostenlosen Informationsgespräch wird der wirtschaftliche Status Ihres Unternehmens erhoben und vorab festgestellt, ob bereits eine Überschuldung/Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Oft liegt auch nur ein Liquiditätsengpass  vor, welcher zu schwerwiegenden Turbulenzen im Unternehmen führen kann. Es werden sodann sämtliche Möglichkeiten eines außergerichtlichen Ausgleichs oder einer Unternehmensinsolvenz, welche aus einer gerichtlichen Unternehmenssanierung oder eines Konkursverfahrens bestehen kann, erörtert. Ziel ist es die beste und kostengünstigste Lösung für Sie und Ihr Unternehmen zu finden, um einen Neustart zu erreichen.

Außergerichtliche Sanierung / Gläubigerverhandlungen

Sofern lediglich ein Liquiditätsengpass vorliegt, steht Ihnen das LEXACTA Team mit seinen juristischen Kenntnissen und guten Kontakten zu diversen Banken und den bevorrechteten Gläubigerschutzverbänden bei den Verhandlungen mit Ihren Gläubigern zur Seite. Es wird versucht, Stundungen, Überbrückungskredite, Umschuldungen, Raten- oder Abschlagszahlungen, Zinssenkungen, oder sonstige Nachlässe zu erwirken. Diese Schritte begleitet von möglichen Rationalisierungsmaßnahmen und liquiditätsfördernden Einsparungen im Betrieb können bereits ein positives Ergebnis erwarten lassen und kann oft ein gerichtliches Insolvenzverfahren vermieden werden.

Unternehmensinsolvenz

Die Unternehmensinsolvenz bedeutet nicht unbedingt das Ende des Unternehmens. Die Insolvenz kann in Form eines Sanierungsverfahrens mit oder ohne Eigenverwaltung geführt werden oder auf die Liquidation des Unternehmens in Form eines Konkursverfahrens abzielen. Das Verfahren wird vor dem zuständigen Landesgericht oder Handelsgericht Wien geführt. Im Folgenden wird nur auf das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingegangen, da dieses Sanierungsverfahren das häufigere ist.

Sanierungsverfahren

Es handelt sich hier um den früheren Zwangsausgleich, welcher wie heute eine Sanierung mit einer Mindestquote von 20%, zahlbar in 2 Jahren vorsieht. Das Unternehmen wird bei Vorliegen der Voraussetzungen (insbesondere kostendeckender bzw gewinnbringender  Fortbetrieb) durch den Insolvenzverwalters verwaltet und fortgeführt. Ziel ist es einen Schuldennachlass zu erhalten, der das Überleben des Unternehmens sichert.

Konkursverfahren

Der Konkurs zielt auf die Betriebsschließung – sofern diese noch nicht passiert ist – und die Liquidation des Betriebsvermögens durch einen Masseverwalter ab.

Sofern es sich um eine juristische Person (GmbH, AG) handelt, werden die gesamten Aktiva verwertet und am Ende das Massevermögen unter Berücksichtigung der Verfahrenskosten im Verhältnis der festgestellten Verbindlichkeiten an die Gläubiger verteilt und die Firma gelöscht.

Bei einer natürlichen Person (Einzelunternehmer, Komplementär bei KG), welcher für die gesamten Verbindlichkeiten auch persönlich haftet, muss die Entschuldung durch die Überleitung in ein Schuldenregulierungsverfahren stattfinden, sofern nicht ohnehin die Entschuldung durch das oben erörterte Sanierungsverfahren herbei geführt werden kann.

Es gibt für jedes Problem eine Lösung, wir finden die Lösung für Sie.

Unser spezielles „Insolvenz Know How“ ermöglicht und bietet Ihnen die Gesamtbetreuung von der Erhebung des finanziellen Unternehmensstatus im ersten kostenlosen Beratungsgespräch bis hin zur Unternehmenssanierung oder der persönlichen Entschuldung.